Grillkamine für den Garten kann man im Baumarkt als Bausatz kaufen. Solche Grillkamine sind in kürzester Zeit aufgestellt und einsatzbereit. Erfahrene Grillmeister verwenden echtes Holz zum Anzünden ihrer Grillkamine. Nadelhölzer eignen sich gar nicht zum Anzünden der Grillkamine. Hierfür sollte man schon Hartholz verwenden, wie Buche oder Birke. Holz von einem Kirschbaum oder anderen Obstbäumen kann ebenfalls verwendet werden. Buche oder Birke ist aber das meistverwendete holz.
Man sollte beachten, dass das Holz mindestens zwei bis drei Jahre abgelagert sein sollte, damit es nicht zu nass ist. Zu nasses Holz qualmt nur vor sich hin, brennt aber nicht. Gespalten und aufgerichtet muss es mit einer Plane abgedeckt gelagert werden. Mit einer Restfeuchtigkeit von circa 15 Prozent ist das Holz ideal für Grillkamine. So erzielt man das beste Ergebnis.
Beim Anzünden der Grillkamine sollte man zunächst Kleinholz locker aufschichten. Mit einem Anzünder ist dieses Holz schnell entzündet. Wenn dieses angebrannt hat gibt man kleine Scheite darauf um dann später die großen Scheite darüber zu legen. Wer große Hitze braucht, kann zudem Holzkohlebriketts mit darauf legen. Für größere Stücke Fleisch kann man so die Hitze dementsprechend erhöhen.
Grillkamine müssen aber nicht immer mit Holz angezündet werden; wer eine einfachere Methode anwenden möchte, besorgt sich Holzkohlebriketts und legt einige davon in den Grillkamin. Danach zündet er einen Grillanzünder an und legt diesen darauf. Nach und nach wird Holzkohle pyramidenförmig daraufgelegt. Ist im Inneren der Pyramide alles zu Glut geworden, erkennt man es von außen, da die Holzkohle weiß geworden ist. Nun muss die Glut verteilt werden und das Fleisch kann aufgelegt werden.
