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Wohnungen Hamburg – wenn Baulärm zur Qual wird

Oktober 13th, 2008 · No Comments

Gerade in Großstädten sind Baustellen an der Tagesordnung. Werden die Mieter der Wohnungen Hamburg jedoch über Wochen und Monate hinweg durch den Baulärm belästigt, so stellt dies eine unzumutbare Belastung dar. Kürzlich erst entschied ein Gericht in einem solchen Fall – und zwar zu Gunsten der Mieter.

In jenem Fall ging es um eine Großbaustelle, die über Monate hinweg bestand. Die Bauarbeiter waren von Montag bis Samstag ab sieben Uhr auf der Baustelle zugange. Die Mieter der Wohnungen in unmittelbarer Nähe konnten aufgrund des massiven Baulärms und der Schmutzbelastungen die gesamte Zeit über ihre Fenster nicht öffnen. Insofern gestatteten die Richter, dass eine Mietminderung durchaus gerechtfertigt sei, da die Lebensqualität in den Wohnungen doch stark beeinträchtigt wurde.

Generell kann man seine Miete um gut 12 Prozent mindern, sollte es zu lang anhaltendem Baulärm und einer entsprechenden Belästigung mit Schmutz und Staub kommen. Allerdings sollte man sich vor der Mietminderung mit einem entsprechenden Spezialisten beraten. Dieser sollte sich allgemein mit Immobilien und Wohnungen, sowie dem Mietrecht auskennen, um hier hieb- und stichfeste Aussagen treffen zu können.

Bei einer zu starken Belästigung der Mieter kann der Vermieter auch Ersatz Wohnungen anbieten, in die die Mieter dann umziehen können. Zumindest für die Zeit, in der die Baustelle eine zu starke Belästigung auf die Bewohner der umgebenden Immobilien ausübt, sollte man über eine solche Alternative in jedem Fall einmal nachdenken. Die Mieter werden es ihrem Vermieter mit Sicherheit danken. Denn die Belastung, ständig mit einer Baustelle vor der Tür leben zu müssen, ist auf Dauer sicher keine schöne Vorstellung.